Long time no see, what? But here I am and I’ve got
some interesting news for you guys!
Während ich so durch
Tumblr sufte, fand ich einen interessanten Eintrag eines Autoren-Blogs, den ich
eigentlich ganz passend fand und auf den ich mich hier auch gern beziehen
möchte. Ich verlinke euch den Eintrag natürlich unter diesem Beitrag, immerhin
plagiieren wir hier nicht!
Und da es sich hier
bei meinem Blog ja auch um einen Autorenblog handelt, gibt es hier von mir die
für euch teilweise übersetzten und mit meinen eigenen Ideen dazu gespeisten
Tips, wie man Plot Pitfalls vermeiden kann.
Auf geht’s!
1.: Wir alle kennen
es. Wir lesen über unsere fertige Kurzgeschichte oder gar über das fertige
Manuskript eines ganzen Romans und müssen feststellen, dass sich einige
Passagen anhören, als hätten wir sie uns „geliehen“. Aus einem Film, einem
Roman, einem Hörbuch – irgendetwas, das wir einst gehört oder gesehen haben,
setzen wir um und merken erst im zweiten oder dritten Lesen, dass das einem
mächtig bekannt vorkommt.
Der Tipp hierzu ist:
Druckt euch das Manuskript aus! Nehmt einen Textmarker und markiert jede
Passage in eurem Text, der in irgendeiner Form mit einem anderen Buch o.a.
Ähnlichkeit hat (vgl. http://howtowritemyownbook.tumblr.com/post/133277585835/11-plot-pitfalls-and-how-to-rescue-your-story)
Das ist vor allem deswegen wichtig, weil man dann nicht so schnell des
Ideendiebstahl bezichtig werden kann. Mir selbst ist es oft aufgefallen, wenn
ich Fantasy-Romane schreibe.
J.J.R. Tolkien (Herr
der Ringe/Der Hobbit) ist für mich der Gott des Fantasy, dicht gefolgt von G.R.
Martin (Game of Thrones) und auch J.K. Rowling (Harry Potter) gehört für mich
dazu. Aber ich in meinen Geschichten auch nur die kleinste Passage finde, die
ich ähnlich in einem der Bücher gelesen habe, streiche ich sie ohne zu zögern.
Immerhin will ich meine eigene Geschichte, meinen eigenen Roman mit einer
eigenen Welt und eigenen Personen. Wenn ich etwas übernehmen wollen würde,
würde ich eine Fanfiktion schreiben. Deswegen ist es wichtig, diese Passagen zu
kennzeichnen und letztlich dafür zu sorgen, dass man vielleicht durch Notizen
am Rand oder einer Kladde andere Ideen festhält, die man verwenden kann oder
auch nur eine Bemerkung macht, dass man hier definitiv noch einmal dran
arbeiten muss.
Nur so etwas
verlangt auch viel Geduld und Disziplin. Die Überarbeitung eines Manuskripts
ist stets der eigentlich aufwändigste Teil des ganzen Prozesses. Denn gerade in
dieser Nacharbeitung verpasst man dem Stück den Feinschliff, der fehlt um es
von einem Stück Kohle zu einem Diamanten werden zu lassen.
2.: Wenn der Leser
bereits weiß, was passiert (vgl.), habt ihr ebenso ein Problem. Denn dann legt
er/sie das Buch aus der Hand und hat keine Lust, es weiter zu lesen. Dasselbe
kennt man doch vom Film, nicht wahr? Wenn man bereits am Anfang weiß, worauf
die Story hinausläuft, schaltet man den Film aus oder sucht einen anderen im
Programm.
Ihr kennt das
vielleicht von einigen Büchern oder auch Filmen. Es ist langweilig, wenn man
weiß was passiert oder das Buch voll von langweiligen Mary Sues und Garry Stues
ist. Wo bleibt da die Spannung, wo ist der Plot Twist? Oder wann kommt das Plot
Bunny?
Tipp: Vermeidet
Plotideen, die abgegriffen sind. Das heißt, versucht einen Bogen um Ideen zu
machen, die es zuhauf auf dem Markt gibt (vgl. http://howtowritemyownbook.tumblr.com/post/133277585835/11-plot-pitfalls-and-how-to-rescue-your-story)
Mein Tipp: Selbst
wenn ihr einen abgegriffen Plot als Grundlage gewählt habt, kann man da noch
immer etwas daraus machen. Ihr müsst nur die Schwachstellen finden! Und wenn
ihr sie nicht findet, dann fragt einen Kumpel, ob er mal ein Auge auf euer
Manuskript wirft und euch die Schwachstellen aufzeigt (Kritik von anderen IST
wichtig, denn eure Augen allein sehen nicht alles, glaubt mir). Und auf der
Grundlage könnt ihr dann wunderbar an einer Lösung pfeilen.
3.: Der Plot ist zu
komplex (vgl. http://howtowritemyownbook.tumblr.com/post/133277585835/11-plot-pitfalls-and-how-to-rescue-your-story)
Ihr schreibt ein
Buch, in dem noch tausende von Nebenhandlungen eingebaut sind, damit man den Hauptplot
versteht? Sie hat etwas erlebt, das nun dazu führt, dass sie das tut und das
tut sie nur, weil sie das früher getan hat und sie denkt, dass das richtig ist,
weil da dieser eine Kerl ist, der das vor drei Jahren in dieser einen Situation
gesagt hat? Äh, what?
Und das alles ist
wichtig zu wissen, nur damit man ihre eigentliche Handlung im Buch versteht?
Solche
vielschichtigen Handlungen, die nur durch beispielsweise fünf Nebenhandlungen
verstanden werden können, sind zu viel. Dabei verklemmt jede Hirnwindung und
man hat keine Lust mehr, weiter zu lesen. Natürlich sind einige Nebenhandlungen
oder Wege in die Vergangenheit nötig, wenn man einen vielleicht innerlich
kaputten Charakter hat, der eiskalt zu anderen ist. Natürlich kann man dann
einen Abstecher in die Vergangenheit machen und erklären, warum er so ist, wie
er ist. Aber nicht nur in einem Kapitel. Stückchenweise reicht es auch aus.
Vielleicht erklärt ihr in einem Kapitel, warum er andere nicht an sich
heranlässt damit, dass er im Krieg viele Freunde und Kameraden verloren hat und
es nicht erträgt, weitere Menschen verlieren zu müssen. Und vielleicht erklärt
ihr dann in einem anderen Kapitel, dass er sich genau deswegen auch so kalt
verhält, damit niemand es wagt, an ihn heranzukommen.
Man kann ohne sehr
verdichtete Komplexität dafür sorgen, dass ein Plot nicht zu oberflächlich aber
gleichzeitig nicht zu hohl ist. Versteht ihr, was ich damit meine?
Es braucht
vielleicht ein bisschen Planung, einen Zeitverlauf und oft auch einen genauen
Überblick, um so etwas zu schreiben, aber hier ist PLANUNG ein Punkt, um den
man nicht herumkommt, wenn man einen recht komplexen Charakter nicht ZU
undurchsichtig und verwirrend werden lassen will. Denn dadurch kann auch oft
die ganze Handlung überkomplex und undurchsichtig werden.
4.: Logik.
Logik ist ein großer
Faktor in jeder Geschichte. Warum sollte ich etwas lesen wollen, das absolut
unlogisch ist? Das ganze Plotsetting ist verworren, ergibt keinen Sinn und ist
auf losem Fundament gebaut, das bei jeder weiteren Seite des Buches weiter zu
bröckeln scheint.
Auch hier ist es
wichtig, dass ihr diese Schwachstellen findet. Gegebenen Falls mit der Hilfe
eines Freundes oder des Bruders/der Schwester, was auch immer. Aber Hauptsache
ist, dass ihr diese Problemstellen findet und sie behebt. Es wäre nicht schön,
wenn man diese Schwachstellen unentdeckt lässt und dann feststellen muss, dass
sie die ganze Story kaputt machen und niemand sie deswegen lesen möchte.
Daher ist es
wichtig, dass ihr euch vielleicht einen Verlaufplan macht. Ich hab auch nicht
viel von langen Plänen und generell Storyplanning gehalten, aber es ist
wirklich wichtig. Wenn man nicht immer wieder nachgucken will, was man ca. 100
Seiten vorher geschrieben hat, dann lohnt es sich wirklich, einen Plan
anzulegen (abgesehen davon ist es auch eine gute Möglichkeit, um den Kopf von
Ideen leer zubekommen und weiter denken zu können, anstatt ewig auf derselben
Stelle zu treten, bis man mal was geschrieben bekommt).
Dies sind natürlich
weniger Punkte als in dem original Tumblr-Post, aber das hier sind die für MICH
WICHTIGSTEN Punkte auf der Liste.
Greez~
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